Allgemeinmedizinisch-internistische Gemeinschaftspraxis Dr. med. Brigitte Kissenbeck Dr. med. Michael Lück
 

Allgemeinmedizin / Innere Medizin

Im Rahmen der hausärztlich-internistischen und allgemeinmedizinischen Versorgung diagnostizieren und behandeln wir Patienten mit Erkrankungen der Atmungsorgane(Pulmologie), des Herz-Kreislauf-Systems (Kardiologie), der Verdauungsorgane (Gastroenterologie), der Nieren und ableitenden Harnwege (Nephrologie), des Blutes und der blutbildenden Organe (Hämatologie), des Gefäßsystems (Angiologie), des Stoffwechsels (Endokrinologie), des Immunsystems (Immunologie), des Stütz- und Bindegewebes (Rheumatologie), der Infektionskrankheiten (Infektiologie), und der Tumorerkrankungen (Onkologie). Ebenfalls behandeln wir Erkrankungen aus den Bereichen HNO, Dermatologie, Chirurgie und der konservativen Orthopädie.

Bei komplexen Erkrankungsbildern arbeiten wir mit einem ausgewählten Pool von erfahrenen Fachärzten und Krankenhäusern zusammen. Mit ihnen stimmen wir notwendige diagnostische und therapeutische Maßnahmen in enger Zusammenarbeit ab, um eine optimale Versorgung für unsere Patienten zu garantieren.

Weitere Aufgabengebiete sind das Impfwesen, die hausärztliche Betreuung, die Prävention (Krankheitsvorbeugung) sowie die Einleitung von ambulanten und stationären Rehabilitationsmaßnahmen.



Unsere Leistungen

EKG/Belastungs-EKG

Mit dem EKG (Elektrokardiogramm) lassen sich Aussagen zu Eigenschaften und Erkrankungen des Herzens in Ruhe treffen. Hier können z. B. Herzrhythmusstörungen, Entzündungen des Herzens (Myokarditis) oder Herzinfarkte diagnostiziert oder ausgeschlossen werden.
Im Gegensatz dazu misst das Belastungs-EKG (Ergometrie) die Leistungsfähigkeit des Herzens unter einer definierten Belastung. Hier können z. B. Durchblutungsstörungen der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit), Herzrhythmusstörungen, abnorme Puls- und Blutdruckveränderungen erkannt werden.

Lungenfunktionsprüfung

Mit der Lungenfunktionsuntersuchung wird die Leistungsfähigkeit der Lunge untersucht und Erkrankungen der Lunge (z.B. chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale) erkannt.

Schlafapnoe-Diagnostik

Bei der Erkrankung der Schlafapnoe erleiden Menschen Atemaussetzer im Schlaf, vor allem, wenn sie schnarchen. Der Begriff „Schlafapnoe” kommt aus dem Griechischen „A-Pnoe” und bedeutet „ohne Atem”. Durch die Schlafapnoe wir der Schlaf gestört und die Menschen wachen morgens nicht erholt auf. Oft sind auch die Bettnachbarn mit betroffen, denn sie werden durch das besonders laute und unregelmäßige Schnarchen gestört. Gefährlich kann die Schlafapnoe dann werden, da die Atemaussetzer im Schlaf zu länger andauernden, bedrohlichen Atemstillständen führen können.
Mit Hilfe der Diagnostik können diese Atemaussetzer festgestellt werden. Über Elektroden auf der Haut werden der Luftstrom der Atmung, die Pulsfrequenz, der Sauerstoffgehalt im Blut sowie die Bewegungen des Brustkorbs und des Bauches aufgezeichnet. Man nennt diese Untersuchung „Polysomnographie”.

Sonographie Bauch/Schilddrüse/Bewegungsapparat

Mit der Sonographie des Abdomens (Bauches) können Organe wie Leber, Gallenblase, Bauchspeichedrüse, Milz, Nieren, Harnblase, Prostata und die große Bauchschlagader beurteilt werden. Mit der Schilddrüsensonographie werden Vergrößerungen, Knoten oder Entzündungen der Schilddrüse erkannt. Am Bewegungsapparat untersucht man Gelenke und Muskulatur. Hier können Gelenkergüsse, Gelenkzysten, Muskelfaserrisse oder Sehnenentzündungen erkannt werden.

Vorsorgeuntersuchungen

Der Gesundheits-Check wird von den gesetzlichen Krankenkassen ab dem 35. Lebensjahr alle 2 Jahre übernommen. Er dient insbesondere der Früherkennung von Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. Die jährliche Krebsvorsorgeuntersuchung wird bei Frauen ab dem 20. Lebensjahr (v.a. beim Gynäkologen) und bei Männern ab dem 45. Lebensjahr durchgeführt. Frauen ab dem 50. bis zum vollendeten 70. Lebensjahr haben alle zwei Jahre Anspruch auf das Mammographie-Sreeening Brustkrebs-Früherkennung). Ab dem 55. Lebensjahr dürfen sowohl Frauen als auch Männer zwei Koloskopien (Darmspiegelungen) durchführen lassen, um einen Dickdarmkrebs bzw. dessen Vorstadien rechtzeitig zu erkennen sog. Darmkrebs-Früherkennung).

Seit dem 01.07.2008 wird das Hautkrebs-Screening für Frauen und Männer ab dem 35. Lebensjahr (Durchführung alle zwei Jahre) angeboten. Diese Präventivmaßnahme dient der Erkennung vom malignem Melanom (schwarzer Hautkrebs), Basalzellcarzinom und Plattenepithelcarzinom (heller Hautkrebs).

Da in beiden Vorsorgemaßnahmen der gesetzlichen Krankenkassen nur wenige Leistungen enthalten sind, bieten wir unseren Patienten den sogenannten Großen Gesundheits-Check an. Zusätzlich zum normalen Checkup sind hier ca. 25 Laborwerte, Ultraschall der Bauchorgane und/oder der Schilddrüse, EKG, Belastungs-EKG, Lungenfunktion und weitere Untersuchungen enthalten. Je nach gewünschtem Umfang handelt es sich hier um eine Selbstzahlerleistung.

Impfprophylaxe

Impfungen gegen Tetanus, Diphterie, Poliomyelitis, Pneumokokken, Pertussis (Keuchhusten), Mumps, Masern und Grippe sind seit jeher Leistung aller Krankenkassen. Seit neuestem übernehmen einige Krankenkassen auch verschiedene Reiseimpfungen, die FSME-Impfung (Hirnhautentzündung), die Hepatitis A und B Impfung oder sogar die Malariaprophylaxe. Welche der Leistungen übernommen werden, erfragen Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse.

Reisemedizin

Reisen in tropische Länder sind heute weit verbreitet und nehmen weiter zu. Damit wächst die Gefahr, Tropenerkrankungen als Reisesouvenir mit nach Hause zu bringen. Durch Komplettierung des Impfschutzes, Beachtung von Verhaltensmaßregeln und Hygienemaßnahmen lassen sich die Risiken jedoch weitestgehend minimieren. Über die ständige Impfkommission (STIKO) und das Tropeninstitut erhalten wir aktuelle weltweite Informationen über Empfehlungen zu Impfungen, medikamentöse Prophylaxen und epidemische Verbreitungen von seuchenartigen Erkrankungen.

Insbesondere haben wir die neuesten Empfehlungen zur Malariaprophylaxe und -therapie weltweit.

Kleine Chirurgie

Besenreiserverödung
Besenreiser sind kleinste unter der Haut gelegene erweiterte Venen, die oft kranz- oder ringförmig im Bereich von Ober- und Unterschenkel zu finden sind. Im Laufe des Lebens entstehen sie als Zeichen einer beginnenden Venenschwäche, denen dann später oft die größeren Krampfadern (Varizen) folgen. Besenreiser können mit einer in sie injizierten flüssigen Substanz verödet (sklerosiert) werden. In der Regel können dadurch bis zu 90% der Besenreiser zum Verschwinden gebracht werden. Die Behandlung ist wenig schmerzhaft und risikoarm. Sie ist eine Selbstzahlerleistung, da Besenreiser, im Gegensatz zu den Varizen, vor allem ein kosmetisches Problem darstellen.

Hauttumorentfernung
Auf oder unter der Haut gibt es zahlreiche gutartige, aber leider auch einige bösartige Veränderungen. Zu den häufigsten gutartigen Veränderungen gehören die Fibrome, Pendelfibrome, gutartigen Melanome (Leberflecke), Altersflecken, Lipome (Fettgewebsgeschwülste) und Atherome (Grützbeutel). Die häufigsten bösartigen Hautveränderungen sind das gefürchtete maligne Melanom, das weniger bösartige Basaliom und die Gruppe der Histiocytome.

Die meisten gutartigen Veränderungen können wir in aller Regel ambulant in örtlicher Betäubung chirurgisch entfernen. Die entstehende Wunde wird mittels Hautnaht verschlossen. Das entfernte Material wird immer zur feingeweblichen Untersuchung eingesandt, um evt. bösartige Veränderungen nachzuweisen oder auszuschließen.

Das kosmetische Ergebnis eines solchen Eingriffs hängt von vielen Faktoren ab, wie Größe, Tiefe und Lokalisation der Veränderung, Wundheilungsfähigkeit der Haut, Bindegewebsfestigkeit, verwendetes Nahtmaterial und Nahttechnik, natürlich auch vom Geschick des Operateurs. Eine Wunde im Gesichtsbereich kann zum Beispiel so gut verheilen, dass nach einem Jahr kaum noch eine Narbe zu sehen ist, während eine Narbe am Rücken, auch bei sorgfältigster Versorgung, aufgrund der dort bestehenden Hautspannung und einer evt. bestehenden Bindegewebsschwäche deutlich auseinanderdriften kann. Die überwiegende Mehrzahl der Ergebnisse kann heutzutage aber als gut bezeichnet werden.

Sehen Sie hierzu bitte auch unsere Informationen über Vorsorgeuntersuchungen.

Männermedizin

Gibt es sie, die Wechseljahre des alternden Mannes? Keine Frage mehr für den modernen aufgeklärten Mediziner. Eines der letzten medizinischen Tabuthemen wird zur Zeit heftig diskutiert. Oft schon ab dem 40. Lebensjahr nimmt bei vielen Männern die Potenz (Erektionsfähigkeit), die Libido (Lust auf Sexualität), die körperliche und die geistige Leistungsfähigkeit sowie die Muskelkraft ab. Dafür nehmen unliebsame Erscheinungen wie Körperfett, Falten, allgemeine körperliche Degeneration, Antriebsarmut und Altersdepressionen zu. Und das in den sogenannten „besten Jahren des Mannes”.

Uns geht es nicht darum, dem zur Zeit herrschenden Jugendwahn zu frönen. Vielmehr geht es darum, aufrecht und nicht gebeugt, mit Freude und nicht mit Resignation ins Alter zu gehen. Fettab- und Muskelaufbau mit 50, Marathon mit 60, eine gesunde Sexualität mit 70, Reisen mit 80? Das ist nicht mehr unmöglich. Durch eine Kombination verschiedener Behandlungsstrategien wie Hormonersatztherapie, potenzfördernde Präparate, Ernährungsumstellung, sportliche Betätigung, psychologisch stärkende Verfahren kann „Mann” in den 3. Frühling starten. Dieses Ziel zu erreichen stehen wir Ihnen beratend zur Seite.

Vitaminaufbaukuren

Vitamine sorgen für das Funktionieren des Stoffwechsels, sie regulieren die Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen. Vitamine stärken das Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen. Nicht nur im fortgeschrittenen Alter führt eine einseitige Ernährung zu Vitaminmangelerscheinungen. Die Behandlung erfolgt mittels Injektionen von Multivitaminpräparaten.

So finden Sie uns

Unsere Praxis liegt ca. 1 Gehminute vom Wittenbergplatz entfernt (gegenüber dem KaDeWe) in der Ansbacher Straße 13. Der Aufzug ist durch die Hofeinfahrt zu erreichen.
Die Praxis befindet sich in der 3. Etage.

Ansbacher Straße 13
10787 Berlin
Tel: (030) 2 16 81 22
Fax: (030) 21 75 63 63

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